5 neue Gewohnheiten, um das Alkohol Trinken zu ersetzen

Regelmäßiges und übermäßiges trinken fühlt sich nicht nur schlecht an, sondern ist auch oft von Routinen und Ritualen durch trieben. Es sind die Gewohnheiten, die fast jeder von uns kennt. Ob es am Freitag nach Feierabend mit Freunden darum geht, eine Kiste Bier zu trinken oder beim Abendessen mit dem Partner eine Flasche Wein zu trinken.

Der Alkoholkonsum gehört oft zu den Routinen von vielen.

Routinen beruhigen.

Wenn du dich entschlossen hast mit dem Trinken aufzuhören, ist es wichtig, so hört man das ja immer wieder, dass du neue regelmäßig durchgeführte Routinen für dich entdeckst.
Doch wie sieht das in der Praxis aus?

Im Folgenden haben wir fünf Tipps für dich, wie du einen gesunden Tagesablauf gestalten kannst, der sich natürlich für dich anfühlt und dazu beiträgt den Alkohol aus deinem Leben zu verbannen.

Gewohnheiten


Wie sehen gesunde Routinen aus


Die Integration von Routinen in vielen Abstinenzprogrammen ist Standard. Dazu zählen unter anderem das frühe Aufstehen, eine effektive Tagesplanung und das Einhalten neuer Rituale.​

Klare Strukturen können sehr hilfreich sein, wenn du versuchst einen neuen nüchternen Lebensstil zu etablieren. Eine solide Tagesplanung und ein effektives Selbstmanagement können dir dabei helfen auf Kurs zu bleiben, solltest du einmal abschweifen. Neue Routinen helfen dir dabei Langeweile zu vermeiden, die unter Umständen zum Rückfall führen.
Für viele Menschen ist das sehr hilfreich.

Das Etablieren und das Leben von Routinen funktioniert allerdings nicht für jeden. Es gibt Menschen, die mit Alkoholentzug zu kämpfen haben, denen ist ein Start-Zeitplan möglicherweise zu einschränkend und bewirkt unter Umständen das Gegenteil. Wie viele andere Dinge auch hängen die Routinen in der Entwöhnungsphase von der einzelnen Person ab.

Routinen sind gut, um Neues zu lernen oder vorhandenes Wissen zu vertiefen, Gelerntes zu festigen und etwas richtig gut zu können. Denn anders als Motivation helfen Routinen dabei dranzubleiben. Was macht also eine gesunde Routine aus im Vergleich zu einer, die dich einschränkt? Wie kannst du neue Routinen entwickeln, um den Alkoholkonsum zu ersetzen? 

Es geht letztlich beim Schaffen neuer Rituale und Gewohnheiten nicht darum, mehr Regeln oder auch Gründe zu schaffen, sich selbst ständig zu reflektieren. Vielmehr geht es darum für dich ein besseres Gleichgewicht im Leben zu finden, dass dir hilft, dich gesund zu fühlen und dass es dir ermöglicht die wichtigsten Bedürfnisse zu erfüllen.

Im Folgenden haben wir jetzt für dich fünf Vorschläge für gesunde Routinen, die du in der ersten Phase der Entwöhnung ausprobieren kannst. Jede Routine ist für sich offen und flexibel genug, um sie an deine Bedürfnisse anzupassen. Sie haben nachweislich einen positiven Einfluss auf deine langfristige nüchterne und glückliche Zukunft.


1. Achtsamkeit

Wenn du dich schon einmal mit der Alkoholabstinenz beschäftigt hast, dann hast du möglicherweise eine Menge Informationen über Meditation und Achtsamkeit gelesen. Erwiesenermaßen kann über einen langen Zeitraum praktizierte Achtsamkeit die Struktur deines Gehirns verändern. Dies hilft dir besser mit Stress umzugehen und folglich auf Alkohol zu verzichten. Achtsamkeit und Meditation verändern deine Gedanken. Beide Rituale helfen bei den vielfältigsten Problemen der Menschen.

Beispiele einer gelebten Achtsamkeit sind unter anderem Meditation, Yoga,

Thai-Chi oder eventuell sogar auch ein achtsamer Spaziergang. Alles Rituale in der du dir keine Bewertungen über dein bisheriges Verhalten erlaubst. Es geht hierbei um das bewusste Wahrnehmen des Alltags.

Integriere in deiner Tages- oder Wochenplanung in Zukunft eine strukturierte Routine ein, die dich darauf vorbereitet an den meisten Tagen der Woche Achtsamkeit zu üben. Du könntest etwa einen Yoga Kurs auf YouTube absolvieren oder eine Meditation App herunterladen. Wir empfehlen dir den InsightTimer

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Umsetzungstipp:

​Mach mal einen achtsamen Spaziergang.

Geh raus in die Natur oder einfach einen Bürgersteig entlang. Achte darauf, welche Farben du siehst, welche Geräusche du hörst und wie sich deine Füße auf dem Boden anfühlen. Wenn dich ein lautes oder nerviges Geräusch unterbricht, beachte das auch. Sobald deine Gedanken abschweifen, bemerke das und kehre in den Moment zurück.​


2. Sport


Unsere große Leidenschaft: das laufen!

Wie bei der Achtsamkeit auch, kann das laufen, die Art und Weise wie dein Gehirn und dein Körper funktioniert, verändern. Es hat sich gezeigt, dass Laufen hilft, Depressionen zu verringern und die allgemeine Lebenszufriedenheit zu steigern. Es kommt nicht darauf an Rekorde zu brechen, sondern zielstrebig und regelmäßig die neue Routine in deinen Alltag einfließen zu lassen. Du wirst nicht nur körperlich fitter, sondern dein Verlangen nach Alkohol verringert sich ungemein.

Natürlich kann es sein, dass du nicht der geborene Läufer bist und dass dir Laufen absolut keinen Spaß macht. Das muss auch nicht. Wähle eine sportliche Aktivität, die dich begeistert und die sich nicht bestrafend für dich anfühlt. Geh schwimmen, walken, Tennis spielen oder melde dich im Fitness-Studio an.

Nur mach es einfach!

Schaffe dir den täglichen und wöchentlichen Zeitraum, damit du dich an deine neue Aktivität gewöhnen kannst. Je länger du übst und trainierst, desto einfacher und natürlicher wird es für dich. Eines Tages wirst du dich unwohl fühlen, wenn du nicht trainierst. Das können wir dir versichern.

Ein kleiner Tipp, wenn du in den letzten Jahren nicht sportlich aktiv warst:
Lass dich vorher von deinem Arzt durchchecken und hol dir die Genehmigung, dass du dich belasten kannst. Das schadet wirklich nicht.

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3. Bleib mit anderen in Verbindung


Es gibt eine Menge Menschen da draußen, die isoliert und sich nicht akzeptiert fühlen. Diese Gefühle tragen stark zur Alkoholsucht bei. Allein aus diesem Grund ist es notwendig sich ein Netzwerk aufzubauen und mit diesen Menschen in Kontakt zu bleiben.

Wir bieten deshalb in unserem Coaching – Programm eine WhatsApp Gruppe und eine private Facebook-Gruppe an, in denen ein Austausch mit gleich gesinnten immer möglich ist.

Für viele Menschen ist der Alkohol ein Mittel, um Hemmungen abzubauen. Sie können es kaum ertragen sich nüchtern mit anderen Menschen zu treffen und sich zu verabreden.
Der Gedanke ist erschreckend für diese Menschen. Wenn sie sich nach Ihrem Entschluss in der Entwöhnungsphase befinden kann es eine Weile dauern bis sie nüchtern Freundschaften aufbauen können. 

Haben Sie jedoch dieses Tal durchschritten, dann empfinden sie die Freundschaften und Begegnungen als einen sehr angenehmen Teil des Lebens.


4. Finde (d)ein neues Hobby


Das Leben ist schon hart genug und in der Entwöhnungsphase vom Alkohol wird es meistens noch schwieriger. Wie soll das alles funktionieren, wenn du das Leben nicht genießen kannst? Damit dein neues nüchternes Leben noch lohnenswerter wird, such dir ein neues Hobby oder eine neue Aktivität, die dir besonders viel Spaß macht oder die dir wichtig ist.

Wir könnten dir jetzt eine vielfältige Anzahl von Tipps geben, aber wir denken, dass du das für dich allein herausfinden solltest. Wenn du dir nicht sicher bist, was außer dem Alkohol trinken noch Spaß macht, dann experimentiere mit verschiedenen Ideen bist du deine passende gefunden hast.


5. Deine neue Abendroutine


Die anfänglich beruhigende Wirkung von Alkohol und das Ritual, dass ihn um gibt, kann einen großen Beitrag dazu leisten, wie sich viele Menschen am Abend vermeintlich entspannen. Wenn sie jetzt mit dem Trinken aufhören kann es sich für sie besonders schwierig anfühlen den Tag, ohne Alkohol zu beenden und aus der Entspannung kann rasant Anspannung entstehen. Dies ist auch ein frustrierender Auslöser wieder zum Alkohol zu greifen.

Du solltest gleich in den ersten Tagen der Entwöhnung anfangen dir neue gesunde Abendrituale zu suchen. Das kann sein das du jeden Abend deinen Lieblingstee zubereitest, ein Bad nimmst oder nach dem Abendessen noch einen Spaziergang machst. Schreibe in dein Tagebuch und lese ein Buch, was du schon immer mal lesen wolltest. Versuche diese Rituale an den meisten Abenden in der Woche zu praktizieren, bis sie sich normal anfühlen. Somit ersetzt du deine ungesunden Routinen.

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Fazit:

Letztlich haben die meisten von uns ihr Leben nahezu auf Autopilot laufen. Viele tägliche Aktivitäten sind von unseren Routinen abhängig. Dazu zählt auch das Trinken von Alkohol. Wenn du in Zukunft nüchtern und glücklich leben willst, musst du eine Routine aufgeben, die dir bisher vertraut war. Es gilt jetzt neue Routinen zu etablieren. Sie bilden die Wurzeln in deinem „neuen Leben“.

Hast du allerdings zu viele Routinen können Sie auf ihre eigene Art und Weise natürlich auch süchtig machen. Das ist aber noch lange nicht so schlimm, solange sie deiner Gesundheit nicht schaden oder das restliche Leben von dir in einer Weise negativ beeinträchtigen. Versuche bitte sicherzustellen, dass deine neuen Gewohnheiten sich mit deinen alten Gewohnheiten ausbalancieren und das Beste für dich selbst tun.

Unsere fünf Tipps sollen dir einen guten Rahmen bilden, für den Start, neue Routinen zu etablieren. Passe sie im Laufe der Zeit an deine individuellen Bedürfnisse an und du wirst schnell feststellen, dass deine neuen Routinen zu deinem Leben motivierend beitragen. Wenn du Schwierigkeiten hast mit dem Alkohol trinken aufzuhören und dir neue Gewohnheiten anzueignen oder du Hilfe benötigst im Umgang mit Triggern, dann können wir dir möglicherweise helfen. 

Aktuell läuft der Alpha Test unseres neuen Coaching – Programm rauschfrei.life. Wir empfehlen dir daher, als Erstes unser Gratis E-Book zu lesen. Gerne informieren wir dich anschließend weiter über unsere geplanten Angebote.

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Es ist nie zu spät für eine Veränderung – diese liegt nur eine Entscheidung entfernt.

Und vor allem liegt sie in deiner alleinigen Verantwortung!


Go for it!

Susen & Dirk

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